"Ablenkung statt Lernen"-Argument

18 Dec 2015 - 20:48 | Version 5 |

Prototypische Formulierung

Schülerinnen und Schüler werden die digitalen Medien nicht zum Lernen, sondern zur Ablenkung vom Unterricht einsetzen.

Beispiele

Hier fehlen noch Zitate, wo dieses Argument an anderen Orten verwendet wird.

Verwandte Argumente

Gegenargumente

Ausserhalb der Schule sind digitale Medien heute alltäglich. Im Jahr 2013 besitzen 95% der 12-19-Jährigen ein Smartphone, die meisten Arbeitsplätze verfügen über Computer, meinst mit Internetzugang. Somit gehören digitale Medien zur Alltags- und künftigen Arbeitsrealität von Schülerinnen und Schülern mit allen Vor- und Nachteilen. In der Schule sollten Schülerinnen und Schüler deshalb lernen, wie diese Geräte sinnvoll genutzt werden können, welche Gefahren dabei bestehen und wie man sich davon nicht ablenken lässt. Wo, wenn nicht in der Schule soll der sinnvolle Umgang mit digitalen Technologien gelernt werden?

Eine schulische Nutzung digitaler Medien kann auch das Bild dieser Medien bei Kindern und Jugendlichen mit prägen. Sie lernen, dass digitale Medien nicht nur für Spass und Spiel, sondern auch für Lernzwecke nutzbar sind.

Dies setzt allerdings voraus, dass Lehrerinnen und Lehrer wissen, wie man digitale Medien sinnvoll im Unterricht einsetzt und auch das Ablenkungspotenzial digitaler Medien wirkungsvoll eindämmt. Siehe darum das Skill-Argument.

Quellen

Hier können verwendete Quellen angegeben werden.

Diskussion

 

Kontakt

  • Beat Döbeli Honegger
  • Plattenstrasse 80
  • CH-8032 Zürich
  • E-mail: beat@doebe.li